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Baiersbronner Himmelsweg: Naturgewalten-Tour

· 15 Bewertungen · Wanderungen · Schwarzwald
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Nationalparkregion Schwarzwald - Baiersbronn / Murgtal Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Rosshimmelwasserfall
    / Rosshimmelwasserfall
    Foto: Baiersbronn Touristik, Nationalparkregion Schwarzwald - Baiersbronn / Murgtal
  • / Ellbachsee
    Foto: Stefan Kuhn Photography, Nationalparkregion Schwarzwald - Baiersbronn / Murgtal
  • /
    Foto: Baiersbronn Touristik, Nationalparkregion Schwarzwald - Baiersbronn / Murgtal
m 1100 1000 900 800 700 600 500 14 12 10 8 6 4 2 km Wildgehege Ellbachtal Mitteltal Parkplatz Ahornweg Rosshimmelwasserfall Sauerbrunnen Ellbachsee Parkplatz Lamm

Die Naturgewalten-Tour ist eine Rundwanderung durch das Bösellbachtal und das Gutellbachtal und an den Ellbachsee in Mitteltal. Eindrucksvoll wird entlang der Wegstrecke die urgewaltige Kraft von Sturm und Hochwasser verdeutlicht. Entlang der beiden Flussläufe, mit einer Menge Möglichkeiten sich auch an heißen Sommertagen mit Wasser abzukühlen.

 

Aktueller Hinweis 

Wir möchten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit bitten, die aktuellen Corona-Verordnungen und Hygienevorschriften auch beim Wandern zu beachten. Auf den Wanderwegen im Baiersbronner Wanderhimmel gibt es viele schmale Wegeabschnitte, auf denen die Abstandsregelung von 1,5 m und das Kontaktverbot oft nur schwer einzuhalten sind. Aus diesem Grund empfehlen wir dringend die empfohlene Laufrichtung einzuhalten. Diese finden Sie auf der Karte mit Pfeilen dargestellt.

Bitte beachten Sie die Verordnungen auch an beliebten Rastmöglichkeiten und vermeiden Sie größere Menschenansammlungen.

 

schwer
Strecke 15,7 km
4:30 h
443 hm
443 hm

Durch die Ellbachstraße und über die Murgbrücke führt der Wegeverlauf hinauf zur Breitmiss. Genießen Sie den schönen Ausblick ins Ellbachtal. Bald erreichen Sie das landschaftlich besonders schöne Bösellbachtal mit dem Ellbachbrunnen und der Bogenbrücke, die schon im Jahre 1871 erbaut wurde. Von dort führt der Weg entlang der eindrucksvollen Kaskaden des Bösen Ellbachs stetig bergan.

Der Bösellbach kam im Übrigen deshalb zu seinem Namen, weil er durch zahlreiche Überschwemmungen immer wieder sehr großen Schaden bei den Bewohnern Mitteltals anrichtete. Im Laufe der Zeit legten diese den Bösellbach jedoch terrassenartig an, um die ständigen Überschwemmungen einzudämmen. Heute ist gerade dies besonders schön anzusehen.

Am Jakobsbrunnen vorbei gelangt man schließlich zur Bösellbachhütte und zum geheimnisvollen Sauerbrunnen. Dieser ist deshalb so gelb, weil es sich um eine Schwefelquelle handelt.

Weiter geht es bergauf. Bald ist der höchste Punkt der Tour erreicht. Hier steht in toller Aussichtslage eine Himmelliege, die bei schönem Wetter zum Verweilen einlädt. Am Standort Plon vorbei führt die Strecke bergab zum Oberen Gewölbe. Hier zweigt der Weg rechts ab und für zu einem versteckten Wasserfall. Der Rosshimmelwasserfall fließt über eine Karwand eines verlandeten Karsees und führt ganz unterschiedlich Wasser. Je nachdem wieviel Regen an den Vortagen fällt, kann der Wasserfall tosend sein oder nur leicht vor sich hin plätschern. Aus dem Kessel des verlandeten Karseen heraus, geht es nochmals kurz bergauf.

Nach einigen hundert Metern gelangt man schließlich an der idyllisch gelegenen Ellbachsee. Genießen Sie hier eine ausgedehnte Rast am Seeufer. Der Ellbachsee gehört zu den wenigen Karseen, die noch mit Wasser gefüllt sind. Siehe hier Tipp des Autors.

Die Wanderung führt durch das Gutellbachtal wieder Richtung Mitteltal. Im Gutellbach erkannt man auch heute noch die verheerende Kraft, mit der der Orkan Lothar im Jahre 1999 unter anderem auch hier gewütet hat. Wenig später erblickt man die mächtige Ellbachtanne, die dieser Naturgewalt Stand gehalten hat. Vorbei an Brunnen und Quellen gelangt man schließlich bis an den Bachlauf des Guten Ellbachs, der auf einem Steg überquert wird. Der Weg führt den Bach entlang zum Rotwildgehege und zum Zusammenfluss von Gutem und Bösem Ellbach. Entlang des Ellbachs gelangt man schließlich wieder an den Ausgangspunkt der Wanderung. Der Weg bietet interessante Informationen durch Tafeln des Erlebnispfades Quellen und Parzellen.

Autorentipp

Karseen - Relikte der Eiszeit

Einst soll es rund 60 Karseen in der Baiersbronner Region gegeben haben, so viele wie sonst nirgends in Mitteleuropa. Ihren Ursprung haben die Karseen in der Würmeiszeit, als sich kleine Hängegletscher tief in den Buntsandstein einhobelten und dabei die heute steilen Karwände schufen. Die Seen werden wegen des schwarzen Moorwassers heute oft als „dunkle Augen des Schwarzwalds“ bezeichnet.

Profilbild von Gemeinde Baiersbronn
Autor
Gemeinde Baiersbronn
Aktualisierung: 18.03.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
928 m
Tiefster Punkt
563 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

ggf. aktuelle Wegesperrungen beachten

aktuelle Wegesperrungen

Start

Tourist-Information Mitteltal (563 m)
Koordinaten:
DG
48.519788, 8.324855
GMS
48°31'11.2"N 8°19'29.5"E
UTM
32U 450145 5374295
w3w 
///umhang.drucke.zusehen

Ziel

Tourist-Information Mitteltal

Wegbeschreibung

Der Weg ist ausgeschildert als einer der Baiersbronner Himmelswege mit einer Bogenbrücke als Zeichen.

Standortfolge: Ortmitte - Murgbrücke - Bruderhof - Hintere Breitmiß - Bösellbachbrückle - Sauerbrunnenwegle - Ellbachläger - Plon - Oberes Gewölbe - Ellbachsee - Gutellbachwegle - Wildgehege Ellbach - Forsthaus - Ahornweg - Murgbrücke - Ortsmitte

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Buslinie 21 und F11

Bushaltestelle Lamm Mitteltal

hier gelangen Sie zur Fahrplanauskunft

Anfahrt

Von Baiersbronn in Richtung Schwarzwaldhochstraße bis Mitteltal

Parken

und Startpunkt bei der Tourist -Information Mitteltal

Koordinaten

DG
48.519788, 8.324855
GMS
48°31'11.2"N 8°19'29.5"E
UTM
32U 450145 5374295
w3w 
///umhang.drucke.zusehen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Baiersbronner Wanderhimmel Wanderkarte (Maßstab 1:25.000)

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Regenjacke und Getränke sind zu empfehlen

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Bewertungen

4,7
(15)
Norbert NN
02.06.2021 · Community
Schöne Tour, überwiegend auf breiten geschotterten Forstwegen. Im Sommer wird man da ordentlich gegrillt, da es kaum Schatten gibt. Anspruchsvoll und steil ist nur ein Wegstück beim Sauerbrunnen, der Abstecher zum Ellbachseeblick (sehr empfehlenswert, aber wegen der gut 150 HM dauert der mindestens 40 Min.) und der Abenteuerpfad. Diese 3 Wegstücke sind selbst nach einigen trockenen und warmen Tagen noch matschig und rutschig. Die Beschilderung ist gut, nur auf dem Abenteuerpfad hat sie einmal gefehlt. Ich war dort ganz allein unterwegs, am Wochenende gibt es dort vermutlich Kolonnenmarsch. Ich habe am Wildgehege geparkt, das spart insgesamt ca. 2,5 km Wegstrecke von/nach Mitteltal. Da es immer wieder Waldarbeiten gibt, sollte werktags im Touristikbüro nach Wegsperrungen gefragt werden, obwohl die sehr hilfsbereiten Mitarbeiterinnen auch nicht immer Bescheid wissen.
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Gemacht am 01.06.2021
Kristin Schaible 
27.02.2021 · Community
Naturgewalten trifft es sehr gut! Schöne Rundtour mit jeder Menge Natur Highlights. Der größte Anteil der Tour verläuft auf breiten Schotterwegen, doch das machen sowohl der Ellbachsee, der Rosshimmel Wasserfall, die Ausblicke und generell die tolle Natur dort wett. Ich bin den Weg in die entgegengesetzte Richtung gelaufen und genoss die letzten Kilometer begleitet vom Bösen Ellbach sehr. Die Stufen bilden ganz tolle Fotomotive.
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Gemacht am 27.02.2021
Foto: Kristin Schaible, Community
Foto: Kristin Schaible, Community
Foto: Kristin Schaible, Community
Foto: Kristin Schaible, Community
Foto: Kristin Schaible, Community
Markus Branke
15.11.2020 · Community
Im großen und ganzen eine schöne Tour. Zwischendurch etwas längere Forststraßenabschnitte. Um diese Jahreszeit ist für den Abschnitt Sauerbrunnen und Abenteuerpfad gutes Schuhwerk empfehlenswert. Ansonsten gibt es nasse Füße.
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Gemacht am 14.11.2020
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Fotos von anderen

+ 19

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
15,7 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
443 hm
Abstieg
443 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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Karten und Wege
Dauer : h
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